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MIM - METAL INJECTION MOULDING

Das Metal Injection Moulding-Verfahren ist die Verbindung von der klassischen Kunststoffspritzgiess-Technologie und der Pulvermetallurgie.

Durch diese Technologie sind Formteile herstellbar, die durch konventionelle Verarbeitungstechnologien der Pulvermetallurgie gar nicht oder nur mit aufwendiger Nacharbeit hergestellt werden können.

Vorteile MIM
. Herstellung komplexer Geometrien
. inkl. Bohrungen, Hinterschneidungen, Nuten, usw.
. Herstellung dünnwandiger Bauteile
. sehr hohe Maßgenauigkeit

Werkstoff (Feedstock)
. Weichmagnetische Legierungen
. Werkzeugstahl
. Niedriglegierte Stähle zur Wärmebehandlung
. Rostfreie und hitzebeständige Stähle
. Sonderlegierungen (Kupfer, Titan, ...)

Formgebung
Der Feedstock (=Binder+Pulvermetall) wird in einer Spritzgiessmaschine in Form gebracht und es entsteht der so genannte "Grünling".

Grünling
Der "Grünling" ist das Spritzgiessteil aus der Formgebung. Formstabil geht es in die nächste Verarbeitungsstufe des
Entbinderns.

Entbindern in der Entbinderanlage
Entbindern des Grünlings durch katalytische Auflösung des Binders (Kunststoff im Feedstock). Es entsteht der so genannte "Bräunling".

Sintern im Sinterofen
Der Bräunling wird zum fertigen Bauteil gesintert mit einer Dichte > 95%. Das entspricht in seinen
Materialeigenschaften einem geschmiedeten oder aus dem Vollen gearbeiteten Produkt.